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Zwei Neuzugänge im DGNB Präsidium

Zwei Neuzugänge im DGNB Präsidium

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Mit der Leiterin des Stadtplanungsamtes Karlsruhe Prof. Dr.-Ing. Anke Karmann-Woessner und Prof. Josef Steretzeder von der Lindner Group gibt es im Präsidium der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB e.V. zwei neue Mitglieder. Sie wurden am Dienstag, den 25. Juni 2019 im Rahmen der Mitgliederversammlung des Vereins in Stuttgart gewählt. Nicht mehr dabei sind Dr. Dirk Funhoff und Prof. Dr.-Ing. Kunibert Lennerts. Sie hatten sich nicht mehr zur Wahl gestellt. Die übrigen acht Vertreter des DGNB Präsidiums sind in ihrem Amt bestätigt worden.

Mit Anke Karmann-Woessner ist erstmals eine kommunale Vertreterin Teil des DGNB Präsidiums. Im Verein engagiert sie sich bereits seit 2015 im Rahmen des Beirats für nachhaltige Stadtentwicklung.

Mit der Stadt Karlsruhe setzt sie derzeit das Quartiersprojekt „Zukunft Nord“ um, das mit einem DGNB Vorzertifikat in Platin ausgezeichnet wurde. Neben ihrer Funktion als Leiterin des Stadtplanungsamtes der Stadt Karlsruhe hat Karmann-Wössner eine Honorarprofessur an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen Geislingen, einen Lehrauftrag im Bereich Stadtmanagement am Karlsruher Institut für Technologie sowie eine Gastprofessur an der School of the Built Environment der University of Salford/Manchester.

Auch Prof. Josef Steretzeder ist schon seit vielen Jahren in den Gremien der DGNB aktiv. Seit 2012 ist er Vorsitzender des Bauproduktebeirats. Beim DGNB Gründungsmitglied Lindner arbeitet er bereits seit mehr als 30 Jahren, aktuell als Leiter der Bereiche Integrierter Managementservice und Green Building. An der Technischen Hochschule Deggendorf hat Steretzeder seit 2013 zudem eine Professur an der Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik mit den Schwerpunkten Nachhaltigkeit und ökologisches Bauen.

„Ich freue mich, mit Anke Karmann-Woessner und Josef Steretzeder zwei äußerst kompetente Mitstreiter für die kommenden zwei Jahre im DGNB Präsidium begrüßen zu können“, sagt Prof. Alexander Rudolphi, der seit 2013 das Amt des DGNB Präsidenten innehat. „Gleichzeitig bedanke ich mich im Namen des gesamten Präsidiums bei Dirk Funhoff und Kunibert Lennerts für ihre engagierte und kompetente Mitarbeit in den vergangenen Jahren.“

Das für die kommenden zwei Jahre neu gewählte Präsidium der DGNB setzt sich ab sofort aus folgenden zehn Personen zusammen:

  • Barbara Ettinger-Brinckmann (Bundesarchitektenkammer)
  • Martin Haas (haas.cook.zemmrich – STUDIO2050)
  • Hermann Horster (BNP Paribas Real Estate Deutschland)
  • Anett-Maud Joppien (Technische Universität Darmstadt)
  • Dr.-Ing. Anke Karmann-Woessner (Stadt Karlsruhe)
  • -Ing. Peter Mösle (Drees & Sommer)
  • Matthias Rudolph (Transsolar Energietechnik)
  • Alexander Rudolphi (Rudolphi + Rudolphi)
  • Amandus Samsøe Sattler (Allmann Sattler Wappner Architekten)
  • Josef Steretzeder (Lindner Group)

Im Rahmen der kommenden Präsidiumssitzung im September 2019 wird bestimmt, welcher der zehn Mitglieder in den nächsten zwei Jahren das Amt des DGNB Präsidenten übernimmt.

Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB e.V.

2007 gegründet, ist die DGNB heute mit rund 1.200 Mitgliedsorganisationen Europas größtes Netzwerk für nachhaltiges Bauen. Ziel des Vereins ist es, Nachhaltigkeit in der Bau- und Immobilienwirtschaft zu fördern und im Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit zu verankern. Mit dem DGNB Zertifizierungssystem hat die unabhängige Non-Profit-Organisation ein Planungs- und Optimierungstool zur Bewertung nachhaltiger Gebäude, Innenräume und Quartiere entwickelt, das dabei hilft, die reale Nachhaltigkeit in Bauprojekten zu erhöhen. Dabei fußt das DGNB System auf einem ganzheitlichen Nachhaltigkeitsverständnis, das die Umwelt, den Menschen und die Wirtschaftlichkeit gleichermaßen einbezieht. Über die Fort- und Weiterbildungsplattform DGNB Akademie wurden zudem bereits mehr als 3.500 Personen in fast 40 Ländern zu Experten für nachhaltiges Bauen qualifiziert.

Bildmaterial online unter www.dgnb.de/de/aktuell/pressemitteilungen
Abdruck frei – Belegexemplar an Pressestelle erbeten